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Die Eberesche

Die Eberesche ist ein sommergrüner Baum, der im Wallis weit verbreitet ist. Dort wächst er natürlicherweise in Wäldern, wird aber auch häufig in Parks und Gärten gepflanzt, insbesondere zur Anlage von lebenden Hecken, die wegen ihres Laubs und ihrer dekorativen Früchte sehr geschätzt werden. Es gibt mehrere Arten von Ebereschen; die häufigsten sind die Vogelbeere (Sorbus aucuparia), die Speierling genannte Echte Mehlbeere (Sorbus domestica) sowie die Mehlbeere (Sorbus aria).

Diese verschiedenen Arten lassen sich im Wesentlichen anhand der Blätter unterscheiden, die bei der Mehlbeere einfach und bei der Eberesche zusammengesetzt sind. Die Wuchshöhe der Bäume variiert zwischen 5 und 25 Metern. In endständigen Büscheln tragen sie weiße, duftende Blüten, aus denen sich prächtige rote Beeren entwickeln.

Die in Dolden angeordneten Blüten, die auf einer Ebene liegen, bieten den Bienen eine Art Landebahn. Diese sammeln dort im Mai und Juni beachtliche Mengen an Nektar sowie grünlich-gelben Pollen. Der daraus gewonnene Honig geht in die Zusammensetzung von Blütenhonigen ein.

Die Früchte einiger Ebereschenarten sind essbar, jedoch herb oder fade; jene der Vogelbeere hingegen sind für den Menschen giftig. Aus Sicherheitsgründen überlässt man diese roten Beeren besser den Vögeln, die sie besonders gerne fressen.

 

Quellen

T. Silberfeld, C. Reeb, Die bienenfreundlichen Pflanzen, 2016

Verschiedene Autoren, Giardinaggio senza problemi, Guida completa del Reader’s Digest, 1981

Verschiedene Autoren, Le traité Rustica de l’apiculture, 2002

Autor
Isabella Moretti
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